42. Bauernmarkt in Wölbling war bestens besucht
Vielseitiges Standlerangebot, kulinarische Schmankerl, Musik und ausgelassene Stimmung
– das waren die Zutaten, die dem Wölblinger Bauernmarkt am vergangenen Wochenende, 12. und 13. September, wieder seinen einzigartigen Charakter verliehen. Bei spätsommerlichem Wetter lockte die traditionsreiche Veranstaltung zahlreiche Besucherinnen und Besucher nach Wölbling.
Eröffnung durch Bieranstich
Bereits am Samstag ab 16 Uhr herrschte reges Treiben. Die offizielle Eröffnung nahm Bürgermeister Peter Hießberger um 18 Uhr mit dem traditionellen Bieranstich vor. Gemeinsam mit seinem Amtskollegen Friedrich Ofenauer, Bürgermeister von Markersdorf-Haindorf und Nationalrat, machte er sich ans Anstechen des Bierfasses. Dabei wurde es kurzzeitig spritzig: Das Fass ging über und sorgte für eine humorvolle Anekdote. Gemeinsam mit Vizebürgermeister Manuel Erber und Feuerwehrkommandant Martin Hell legten Hießberger und Ofenauer Hand an und schenkten das Bier anschließend an die Besucherinnen und Besucher aus.
In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Hießberger die gute Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg und lobte das Engagement der Vereine. Diese sei ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs des Bauernmarktes und zeige, was gemeinsam möglich ist. Die anwesenden Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sowie die Standler pflichteten ihm bei.
Kulinarisch blieb kein Wunsch offen
Dass der Bauernmarkt mit viel Engagement und Vielfalt gestaltet wurde, zeigte sich auch beim Angebot. Von Raclettebroten beim Kaiblinger über Feuerflecken der Musikkapelle Fladnitztal und Grillhendl beim Stand der SPÖ bis zu Bauernkrapfen beim Bauernbund und klassischen Heurigenspezialitäten vom Winzerhof Erber und vielem mehr, blieben kulinarisch kaum Wünsche offen. Orientalische Schmankerl vom Pizzaking, Wildspezialitäten der Gaumenfreunde, die Weine des Weinguts Natascha Müllner sowie Kaffee und Kuchen beim Roten Kreuz ergänzten das Angebot. Gschmackige Burger servierte der FC Unterwölbling.
Handwerkskunst und Selbstgemachtes
Auch abseits des kulinarischen Angebots gab es viel zu entdecken. Kunsthandwerk, Kleintierzüchter und kreative Arbeiten – unter anderem von Petra Frühwirth, Irene Krammel, THMs Kreativwerkstatt, Ingrid Poisel und Holzdeko Stern – sorgten für ein abwechslungsreiches Angebot. Die jüngsten Besucherinnen und Besucher kamen bei Luftrutsche, Bungee-Trampolin, Kinderkarussell und Entenfischen voll auf ihre Kosten.
Für die passende musikalische Stimmung sorgten unter anderem die Jagdhornbläser, die am Samstagabend mit ihrer musikalischen Untermalung die Abenddämmerung einläuteten.
Bürgermeister Hießberger ließ es sich nicht nehmen, bei allen Standlerinnen und Standlern persönlich vorbeizuschauen, sich nach dem Erfolg des Wochenendes zu erkundigen und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. „Am Bauernmarkt kommen die Leute zusammen. Ich sehe das Engagement der Standler, die Freude der Besucherinnen und Besucher – perfekte Bedingungen also für den einen oder anderen Plausch“, so Hießberger.
Auch die weiteren (geschäftsführenden) Gemeinderätinnen und Gemeinderäte nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Bei Birgit Hammerl, Martin Burger, David Hirschmüller und Bruno Popp, der selbst mit einem Stand vertreten war, entwickelten sich über den Abend hinweg zahlreiche persönliche und angeregte Gespräche. Auch Altbürgermeister Gottfried Krammel mischte sich unter die Besucher.
Am Sonntag war Bürgermeister Peter Hießberger wieder vor Ort und wohnte unter anderem dem traditionellen Oldtimerumzug bei.Der 42. Bauernmarkt hat einmal mehr gezeigt, was die Veranstaltung so besonders macht: regionale Angebote, engagierte Standlerinnen und Standler, ein abwechslungsreiches Programm und vor allem das gesellige Miteinander. Die Vorfreude auf die nächste Ausgabe im kommenden Jahr ist damit bereits geweckt.





